03Oct 2019-05Oct 2019

Departement Altertumswissenschaften, Stiftung PLuS, SIAC
bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, Basel

Kongress / Tagung / Symposium

Cicero in Basel. Rezeptionsgeschichten aus einer Humanistenstadt

Internationale Tagung

Cicero in Basel

Auf Initiative und mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung Patrum Lumen Sustine(PLuS) veran­staltet das Departement Altertumswissenschaften der Universität Basel ge­mein­sam mit der Société Internationale des Amis de Cicéron (SIAC) die internationale Konferenz Cicero in Basel. Diese setzt sich das Ziel, die Rezeptionsgeschichte des römischen Staats­mannes und Autors M. Tullius Cicero für den Kulturraum Basel nachzuzeichnen. Während die klas­sisch-philo­lo­gi­sche Rezeptionsforschung in der Regel kleinteilig verfährt und sich der Untersuchung par­ti­ku­lärer Phä­no­mene verschreibt, wird die geplante Konferenz lediglich durch die Festlegung auf einen be­stimmten geo­graphischen Raum eingegrenzt; auf eine zeitliche oder inhaltliche Beschränkung des The­mas wird dem­gegenüber bewusst verzichtet. Cicero in Basel stellt ein breites Spektrum an Aus­ein­an­der­setzungen mit Cicero zur Diskussion – von der handschriftlichen Überlieferung über die Editions- und Er­schließungs­be­mühungen im frühen Buchdruck bis hin zu den politischen Debatten der Ge­gen­wart. 
Die Konferenz will damit eine doppelte Leistung erbringen. Sie soll einerseits zur Erforschung des Nach­le­bens Ciceros und andererseits zum Verständnis des Kulturraums Basel beitragen: Anhand der viel­fäl­tigen Re­zep­tionsgeschichten zur Figur und zum Werk Ciceros dürfte sich die Genese eines Hu­ma­nis­mus-Be­grif­fes nachvollziehen und kritisch beleuchten lassen, der für das Selbstverständnis und die Selbstv­er­stän­di­gung der ‚Humanistenstadt’ Basel bis heute eine zentrale Rolle spielt.


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