Was muss man für die Bachelorprüfung in der Ethnologie wissen?

Grundsätzlich wird das Wissen vorausgesetzt, das die bzw. der Studierende während des BA-Studiums erworben hat. Grundlage der schriftlichen Prüfung ist weiter je eine Literaturliste zu den drei Bereichen (Geschichte und Theorien; Sachthema; Ethnographie), die von dem Kandidaten bzw. der Kandidatin vorgelegt und ggf. von dem bzw. der Prüfenden korrigiert wird. Die Liste sollte je Thema ca. 4 bis 5 Titel umfassen, wovon etwa je die Hälfte Bücher sein sollten.

Zur Erläuterung:

Ad a) Geschichte und Theorien der Ethnologie. Es ist günstig, ein mehr oder weniger übersichtliches Kapitel der Ethnologie zu wählen, welches auch im Grundkurs „Geschichte und Theorien“ behandelt wurde (z.B. Evolutionismus, Strukturalismus, Feldforschung, etc.).

Ad b) Sachthema. Als Sachthema kommen alle Bereiche aus den Übungen Wirtschaft, Soziale Organisation, Kultur sowie (Pro-)Seminare zu anderen Sachthemen in Frage. Beispiele wären „Segmentäre Gesellschaften“, „Mode in Afrika“ oder „Religion und Krieg in Afrika“.

Ad c) Ethnographisches Thema. Gemeint sind grundlegende Kenntnisse in einer Region, die mindestens mehr als eine ethnische Gruppe umfasst oder durch innergesellschaftliche Differenzierung den Vergleich zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Milieus ermöglicht. Vorzugsweise ist eine Großregion aus den besuchten Regionalkursen zu wählen.