Regeln zur Sicherung wissenschaftlicher Redlichkeit

 
Links ein Buch und rechts ein Buch.
Und in des Tisches Mitte,
sitzt der Student und schreibt das Dritte.
Akademischer Volksmund

 

Wissenschaftliche Literatur lebt vom Kommentar und Dialog; kein Text kommt aus ohne Rückgriff auf vorgängige Arbeiten, die in kritischer Reflexion die unverzichtbare Grundlage der eigenen Arbeit darstellen. Das erfordert umso mehr, dass hierbei die eigene von der fremden Leistung unterscheidbar bleibt. Das gilt für wissenschaftliche Texte ganz generell und daher auch für solche, die im Rahmen des Studiums verfasst werden.

Gemäss § 28 der Ordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel für das Bachelorstudium sowie § 33 der Ordnung der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel für das Masterstudium gilt: Falls eine Kandidatin bzw. ein Kandidat eine Leistungsüberprüfung, die Masterarbeit, bzw. eine Bachelor- oder Masterprüfung mit unlauteren Mitteln beeinflusst oder zu beeinflussen versucht - bei schriftlichen Arbeiten und der Masterarbeit insbesondere durch die unbefugte, nicht gekennzeichnete Verwertung fremder Texte unter Anmassung der Autorschaft - gilt die betreffende Prüfung, die Masterarbeit bzw. die Bachelor- oder Masterprüfung als nicht bestanden (fail) bzw. wird mit der Note 1 bewertet.

Das Einreichen eines Plagiats, insbesondere die Anmassung der Autorschaft über fremde Texte, kann zum Ausschluss vom Studium an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Universität Basel führen.

Bei sämtlichen schriftlichen Arbeiten muss eine Erklärung abgegeben und unterschrieben werden, die bezeugt, dass der oder die Studierende den entsprechenden Paragraphen der Ordnung für das Bachelorstudium bzw. der Ordnung für das Masterstudium und das erläuternde Merkblatt oder den Hinweis auf der Website der Phil.-Hist. Fakultät gelesen hat; bei Masterarbeiten sowie bei Dissertationen gemäss der Erklärung des Anmeldeformulars. Fehlt diese Erklärung, kann sich die oder der Studierende nicht darauf berufen, dass ihm oder ihr die Konsequenzen des Einreichens eines Plagiats nicht bekannt waren.

Fakultät und Seminare/Fachbereiche sind verpflichtet, die Studierenden in angemessener Form auf die entsprechenden Informationen hinzuweisen. Einzelne Fachbereiche und Seminare der Fakultät prüfen eingereichte Arbeiten mittels entsprechender Software bereits heute routinemässig auf Plagiate hin. Solche Prüfverfahren werden künftig verstärkt und umfassender eingesetzt werden.

Die Erklärung – auf einer gesonderten Seite nach dem Titelblatt der Arbeit, datiert und signiert – lautet folgendermassen:

Hiermit bestätige ich, dass ich vertraut bin mit den von der Phil.-Hist. Fakultät der Universität Basel herausgegebenen „Regeln zur Sicherung wissenschaftlicher Redlichkeit“ und diese gewissenhaft befolgt habe.

Erklärung [PDF (57 KB)] 

 

 

Umgang mit Plagiaten an der Philosophisch-Historischen Fakultät

Die Dozierenden sind gebeten, eindeutige Plagiatsfälle dem Leiter der Studienadministration zu melden. Plagiatsfälle werden wie folgt behandelt:

 

Vorlesung, Kurs mit Prüfung:
- fail bzw. Note 1

Interaktive Veranstaltungen:
- fail

schriftliche Arbeiten:
- Note 1
- die Arbeit kann nicht im Rahmen des selben Seminars wiederholt werden; die bzw.  der betroffene Studierende muss ein anderes Seminar belegen
- im Wiederholungsfall: Exmatrikulation für ein oder mehrere Semester

Bachelorprüfung/Masterprüfung:
- Note 1
- Exmatrikulation für ein oder mehrere Semester
- im Wiederholungsfall: Ausschluss vom Studium

 Masterarbeit:
- Note 1
- Exmatrikulation für ein oder mehrere Semester
- im Wiederholungsfall: Ausschluss vom Studium