Einladung zu den öffentlichen Antritts- und Habilitationsvorlesungen im Herbstsemester 2017

Ort: Aula des Naturhistorischen Museums Basel, Augustinergasse 2, Basel

Zeit: 18.15 Uhr

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Dienstag, 3. Oktober 2017

Prof. Dr. Sophie Oldfield  

Professorin für Urban Studies

High Stakes, High Hopes: Creating Urban Knowledge Collaboratively

Dienstag, 31. Oktober 2017

Prof. Dr. Kenny Cupers

Professor für History and Theory of Architecture and Urbanism

The Earth that Modernism Built

Dienstag, 21. November 2017

PD Dr. Caspar Battegay

Privatdozent für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Allgemeine und Vegleichende Literaturwissenschaft

Essen als Text. Kulinarische Lektüren der Gegenwartskultur

Dienstag, 12. Dezember 2017

PD Dr. Gregor Herzfeld

Privatdozent für Musikwissenschaft

Neue alte Musik - Aktuelles Komponieren im Zeichen der Historischen Aufführungspraxis 

Neuer Professor für Digital Humanities an der Universität Basel

Die erste Professur für Digital Humanities an der Universität Basel ist besetzt: Der Universitätsrat hat für diese Stelle den Germanisten Prof. Gerhard Lauer gewählt

(UNINEWS vom 29.06.2017)

Beförderung

Weiter hat der Universitätsrat Prof. Caroline Arni auf 1. Februar 2018 zur Full Professorin an der Philosophisch-Historischen Fakultät befördert. Arni ist seit 2012 Associate Professorin für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Sozial- und Kulturgeschichte, der Wissenschaftsgeschichte sowie der Geschlechtergeschichte.

(UNINEWS vom 29.06.2017)

Teaching Excellence Awards 2017

Am 22. Mai hat die Universität Basel mit dem Teaching Excellence Awards sechs Personen geehrt, die sich Rund um das Thema Lehre durch ihr Engagement und hervorragende Leistungen ausgezeichnet haben.

Auch in diesem Jahr war die Phil.-Hist. Fakultät wieder ausserordentlich erfolgreich:
In drei Kategorien gingen die Auszeichnungen an Personen der Philosophisch-Historischen Fakultät.
Weitere fünf Lehrende der Phil.-Hist. Fakultät standen zudem auf den Shortlists.

Preisträgerin in der Kategorie „Modern Scholarship“:
Prof. Caroline Arni, Geschichte

Preisträger in der Kategorie „Top Aktuell“:
Prof. Benjamin Schenk, Osteuropäische Geschichte

Preisträgerin in der Kategorie „Dienst an der Lehre“:
Elisabeth Maeder, Slavistik

Shortlist Kategorie „Modern Scholarship“:

-          Prof. Dr. Erik Petry, Jüdische Studien

-          Dr. Sandra Schlumpf, Iberoromanistik

Shortlist Kategorie „Top Aktuell“

-          Dr. Rita Kesselring, Ethnologie

-          Prof. Dr. Bilgin Ayata, Soziologie

Shortlist Kategorie „Starke Fundamente“

-          Dr. Sandra Schlumpf, Iberoromanistik

Shortlist Kategorie „Beschreiten Neuer Wege“

-          Prof. Dr. Jürg Glauser, Nordische Philologie

Weitere Informationen:

SAGW Nachwuchspreis 2017

Dr. des. Julie Bernath erhält den Nachwuchspreis der SAGW

(UNINEWS vom 22.05.2017)

Neue Nordistik-Professorin an den Universitäten Basel und Zürich

Neue Nordistik-Professorin an den Universitäten Basel und Zürich
Prof. Dr. Lena Rohrbach wird neue Professorin für Nordische Philologie an den Universitäten Basel und Zürich. Die Universitätsräte der beiden Hochschulen haben sie per 1. August 2017 auf diese Doppelprofessur gewählt.

(UNINEWS, 07.03.2017)

Prof. Dr. Thomas Grob wird neuer Vizerektor Lehre

Prof. Dr. Thomas Grob wird neuer Vizerektor Lehre der Universität Basel.

Die Regenz der Universtiät Basel hat am 1. März 2017 Prof. Dr. Thomas Grob für eine vierjährige Amtsperiode gewählt.

(UNINEWS vom 2. März 2017)

Neuer Professor für Sozialstrukturanalyse

Der deutsche Soziologe und Ökonom Prof. Dr. Oliver Nachtwey wird neuer Professor für Sozialstrukturanalsyse an er Universität Basel (UNINEWS vom 24.02.2017)

Winter School Critical Urbanisms (Februay 2017)

A Winter Course for prospective MA students, organised by the Urban Studies Program and the Centre for African Studies of the University of Basel

Date: 6-10 February 2017
Venue: Urban Studies, Ackermannshof, St. Johanns-Vorstadt 19-21, 4056 Basel

The course introduces students to the MA Critical Urbanisms, which will start in September 2017.Our world is rapidly urbanizing, with an increasing share of the population living in metropolitan regions and mega-cities, especially in the global South. Housing has been and continues to be a major tool to make cities livable and to improve and govern them. Yet, the outcomes of these large-scale modernization projects are often socially and politically contested.What is the role of housing in shaping cities? What are the sometimes-radical dreams of architects and planners and the moneymaking schemes of developers that underpin housing development? How do governments and policy makers push these types of projects? How do ordinary people, those simply needing a place to live, adapt to and transform housing? In this course we explore the disjunction between what is planned and envisioned, and the concrete lived experiences and transformations of these environments once built.The course focuses on three concrete sites of state-driven housing development in Paris, Abidjan, and Cape Town. We will explore the role of national policy-making, local histories, social and ethnic dynamics, architecture and technology, and transnational developments in shaping the successes and failures of housing.Requirements: The course is open to Swiss and international students from the humanities, social sciences, natural sciences, and design fields. We especially welcome advanced Bachelor’s students but Master’s and Ph.D. students will also be considered depending on availability.Registration: Please submit a short motivation letter by 12 January to michelle.killenberger@unibas.ch, explaining your academic background and your interest in the course.Costs: The course is free of charge. Lunch and drinks are provided. Students organize their own transport and accommodation. If you are coming from outside of Switzerland and require financial support, please submit a separate letter explaining your situation.Instructors: Kenny Cupers (Professor of History and Theory of Architecture and Urbanism), Manuel Herz (Professor of Architectural, Urban and Territorial Design), Sophie Oldfield (Professor of Urban Studies, University of Cape Town). Further information [PDF (1.5 MB)]: michelle.killenberger@unibas.ch,  https://urbanstudies.philhist.unibas.ch/en/

Studierendenzahlen für das Herbstsemester 2016

UNINEWS vom 15.12.2016

Neue Rufnummern und neue Telefonanlage an der Universität Basel

Ab dem 1. April 2017 ist die Universität Basel nur noch über die neuen Rufnummern (+41 61 207 xx xx) zu erreichen. Anrufende, welche ab dem 1. Januar 2017 eine alte Nummer wählen, werden über eine automatische Ansage auf die Nummernänderung aufmerksam gemacht. Aktueller Stand der Umsetzung: Über 80% der Arbeitsplätze der Mitarbeitenden sind in den vergangenen Monaten bereits mit den neuen Telefonen ausgestattet worden. 2’600 Einzelgeräte sind inzwischen in Betrieb, bis Januar 2017 wird die Umstellung vollständig abgeschlossen sein. Wichtige Allgemeine Informationen:Bis zur definitiven Abschaltung der alten Nummern (+41 61 267 xx xx) am 31. März 2017 funktionieren diese parallel zu den neuen Nummern (+41 61 207 xx xx). Interne Nummern (5-stellig) werden beibehalten. Der bisherige Nummernbereich der Universität Basel (7 00 00 - 7 39 99) wird durch die Rufnummern 7 40 00 bis 7 58 00 erweitert. Dank dieser Neuerung können Standorte integriert werden, welche bisher nicht Teil des Telefonie-Verbundes der Universität Basel waren. Diese Liegenschaften, welche bis anhin mit autonomen Telefonanlagen und Rufnummern versorgt wurden, sind per 1. Januar 2018 nur noch auf der neuen Nummer erreichbar.

Was ist zu tun?

Anpassung der Signatur: Bitte passen Sie die Rufnummer in der Signatur Ihres E-Mail-Accounts an. Die korrekte Schreibweise lautet: +41 61 207 xx xx. Eine Anleitung finden Sie unter: https://phone.unibas.ch; Anpassung auf Webseiten der Fakultäten und Departementen. Webverantwortliche müssen die Rufnummern auf den jeweiligen Seiten anpassen (Rufnummernformat siehe oben). Anpassung von elektronischen Dokumenten. Bitte passen Sie auf allen elektronischen Vorlagen die Rufnummer an (Rufnummernformat siehe oben). Printmedien. Bitte versehen Sie Visitenkarten, Briefpapier und weitere Vorlagen mit dem neuen Rufnummernformat. Für die Mitarbeitenden findet mit der Umstellung der Einstieg in das moderne und komfortable Telefonieren der Zukunft statt. Funktionen, welche die neue Anlage standardmäßig bereitstellt, sind die Anzeige verpasster Anrufe, ein integriertes Uni-weites Telefonbuch und Voice-Mail. Nach Abschluss der Einführungsphase wird das Telefonsystem um weitere Dienste erweitert. Die neue IP-Telefonie nutzt das auf dem Campus vorhandene Computernetzwerk. Die herkömmliche Telefontechnologie samt ISDN und allen übrigen Komponenten wird dadurch ersetzt. Dank des einheitlich aufgebauten und betriebenen Netzes, können die Kosten für die Telefonie gesenkt werden. Anregungen und Fragen können gerne an den ServiceDesk der IT-Services adressiert werden: support-its@unibas.ch - +41 61 207 14 11 (intern 7 14 11)

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New phone numbers and telephone system at the University of Basel

As of April 1, 2017, the University of Basel will only be reachable on the new phone numbers (+41 61 207 xx xx). From January 1, 2017, callers using an old number will be notified of the number change by an automated message. Status of implementation: More than 80% of staff workstations have been upgraded with the new phones over the past few months. In total, 2,600 devices have been fitted and the changeover will be completed in January 2017. Important general information:The old numbers (+41 61 267 xx xx) will function in parallel to the new numbers (+41 61 207 xx xx) until they are switched off definitively on March 31, 2017. Internal numbers (five digits) will remain as before. The University of Basel’s existing number range (7 00 00 – 7 39 99) will be expanded to include numbers from 7 40 00 to 7 58 00. This will allow us to integrate locations that were not previously part of the University of Basel phone network. These locations, which have until now used independent telephone systems, will only be reachable on the new numbers from January 1, 2018.

What do I have to do? Update your signature: Please update the phone number in your email signature. The correct format is: +41 61 207 xx xx. Further instructions can be found at: https://phone.unibas.ch. Update faculty and department websites: Anyone responsible for a website must update the phone numbers on all relevant pages (see phone number format above).Update electronic documents:Please update the phone number on all electronic templates (see phone number format above). Print media:Please add the new phone number format to all business cards, stationery and other templates. For our staff, this changeover marks a transition to a modern, convenient and future-oriented telephone system, which includes functions such as a missed call display, integrated university-wide phone book and voicemail as standard. Once the introductory phase is over, the phone system will be expanded with other services.The new IP telephony uses the campus’s computer network; this will replace the conventional phone technology including ISDN and all other components. Telephony costs will be reduced thanks to this uniformly structured and operated network.Please contact the Service Desk at IT Services if you have any comments or questions: support-its@unibas.ch, +41 61 207 14 11 (internal 7 14 11)

Nationaler Verdienstorden der Côte d’Ivoire für Till Förster

Prof. Dr. Till Förster, Vorsteher des Fachbereichs Ethnologie an der Universität Basel, wurde für seine langjährige Forschungstätigkeit der Nationale Verdienstorden der Côte d’Ivoire verliehen.

UniNews vom 08.11.2016

Zur Lage der Basler Geistes- und Sozialwissenschaften – eine Stellungnahme

Von Prof. Dr. Thomas Grob; Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät

-Text als PDF (Format A4)- [PDF (43 KB)]

Neue Titularprofessuren an der Universität Basel

UNI INFO / 21.10.2016

SNF fördert Basler Editionsprojekte

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) unterstützt ab 2017 sieben Editionsprojekte an der Universität Basel mit fünf Millionen Franken (vgl. uninews vom 17.10.2016). Ein Blick auf die bewilligten Projekte [PDF (45 KB)] zeigt einen hohen Anteil von Mitgliedern der Universität Basel und ganz besonders unserer Fakultät (Förderung von drei Millionen Franken): Anton Webern Gesamtausgabe (Matthias Schmidt); Jacob Burckhardt Werke (Lucas Burkart, Leonhard Burckhardt); 
Kritische Robert Walser-Ausgabe (Alexander Honold, Barbara von Reibnitz); 
Der späte Nietzsche. Manuskriptedition des Nachlasses 1885–1889 (Hubert Thüring). Beteiligt ist u.W. teilweise auch das Digital Humanities Lab.

Basel History Lecture

Das Departement Geschichte lädt ein zur

Basel History Lecture 2016 [PDF (763 KB)]

Donnerstag, 27. Oktober 2016, 18.15 Uhr

in der Aula des Kollegienhauses der Universität Basel, Petersplatz

Prof. Dr. em. Karl Schlögel

Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder

Das Leben der Dinge — Über Kontinuitäten und Brüche in der Russischen Revolution

Gedenkfeier für Gert Hübner (1962-2016)

Die Universität nimmt Abschied von Professor Gert Hübner, Professor für Germanistische Mediävisten.

Die öffentliche akademische Gedenkfeier findet am Freitag, den 14. Oktober 2016, um 16.00 Uhr, in der Peterskirche in Basel statt. 

Von der Exzellenz im universitären Alltag

Exzellenz und/oder vielfältige Lebensentwürfe

Vortrag und Podiumsdiskussion

Dienstag, 27.09.2016, 18-21 Uhr, anschliessend Apéro.

Universität Basel, Kollegenhaus, Hörsaal 117, Petersplatz 1, Basel

Neue Telefonie (VoIP) an der Universität Basel

Im Laufe des Jahres 2016 erhält die Universität Basel ein neues Telefonsystem. Die bestehenden Nummern im Format +41 61 267 xx xx werden durch die neuen Nummern +41 61 207 xx xx ersetzt. Die alten Nummern (+41 61 267 xx xx) werden bis Ende 2016 auf die neuen Nummern (+41 61 207 xx xx) umgeleitet. Mehr Projektinformationen unter: https://phone.unibas.ch.

Departement Künste, Medien, Philosophie

Zum 01.08.2016 haben sich die Departemente Kunstwissenschaften und Philosophie & Medienwissenschaft zum Departement Künste, Medien, Philosophie zusammengeschlossen. Es besteht aus den 4 Fachbereichen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Philosophie und Medienwissenschaft. 

Amtswechsel: neuer Dekan ab HS 2016

Mit Beginn des Herbstsemesters am 1. August 2016 übernimmt Professor Dr. Thomas Grob das Amt des Dekans. Prof. Dr. Grob löst die bisherige Dekanin Professor Dr. Barbara Schellenwald ab. 

Die Philosophisch-Historische Fakultät trauert um Professor Dr. Gert Hübner

Professor für Germanistische Linguistik unerwartet verstorben

Die Philosophisch-Historische Fakultät und die Universität Basel trauern um Professor Dr. Gert Hübner, Professor für Germanistische Mediävistik im Europäischen Kontext.
Gert Hübner ist am 13.06.2016 unerwartet verstorben. 

Eine akademische Trauerfeier ist geplant, konkrete Informationen werden rechtzeitig mitgeteilt.
Im Deutschen Seminar ist vor dem Büro von Gert Hübner ein Kondolenzbuch ausgelegt, in dem Sie einen Eintrag hinterlassen können. 

Einen Nachruf finden Sie auf der Seite des Deutschen Seminars.

Die öffentliche akademische Gedenkfeier findet am Freitag, den 14. Oktober 2016, 16.00 Uhr,  in der Peterskirche in Basel statt. 

Teaching Excellence Awards 2016: Fünf Personen aus der Philosophisch-Historischen Fakultät geehrt

Am 23. Mai hat die Universität Basel mit dem Teaching Excellence Awards acht Personen geehrt, die sich Rund um das Thema Lehre durch ihr Engagement und hervorragende Leistungen ausgezeichnet haben. Dabei gingen vier der sieben Auszeichnungen an Personen der Philosophisch-Historischen Fakultät. 

Je eine Auszeichnung in der Kategorie „Modern Scholarship“, in der Personen geehrt werden, welche Studierende für Lehre und Forschung begeistern, ging an Prof. Martina Baleva, FAG-Stiftungs-Assistenzprofessorin für Kulturelle Topographien Europas, sowie Prof. Markus Wild, Professor für Theoretische Philosophie. Den beiden Preisträgern sei es in hervorragender Art und Weise gelungen, Welt und Wissenschaft zusammenzubringen und Studierende in ihrer selbständigen Weiterentwicklung zu fördern.

In der Kategorie „Top aktuell“, welche Lehrende auszeichnet, die in ihren Lehrveranstaltungen den direkten Kontakt mit aktuellen Forschungsprojekten ermöglichen, wurde Prof. Martin Guggisberg, Professor für Klassische Archäologie, geehrt. Guggsiberg baut seine Lehrveranstaltungen auf der Grundlage einer Ausgrabung im süditalienischen Francavilla Marittima auf und ermöglichte so Studenten aller Semester einen Einblick in das Ausgrabungsprojekt und eine unmittelbare Erfahrung mit der Archäologie.

Die Auszeichnung in der Kategorie „Dienst an der Lehre“ wird zweimal verliehen und zeichnet Personen aus, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf der Lehre sorgen. Eine der Auszeichnungen haben Jacqueline Dubach und Daniela Steinbrunner vom Sekretariat des Fachbereichs Kunstgeschichte gemeinsam erhalten für ihr Engagement, die Abläufe des Studiums für alle Effizient und unkompliziert zu gestalten

Weitere Informationen


Marie Heim-Vögtlin-Beiträge

Im letzten Jahr hat der Schweizerische Nationalfonds wiederum die Marie Heim-Vögtlin-Beiträge vergeben. Von den insgesamt 39 Beiträgen wurden 11 der Universität Basel zugesprochen. Davon gingen sieben an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen der Philosophisch-Historischen Fakultät.

Die Marie Heim-Vögtlin-Beiträge werden vom SNF an Doktorandinnen und Postdoktorandinnen vergeben, die ihre Forschungstätigkeit auf Grund ihrer familiären Situation vorübergehend aufgeben oder stark reduzieren mussten. Mit der maximal zweijährigen finanziellen Unterstützung wird den Forscherinnen der Wiedereinstieg in ihr Forschungsfeld oder das Fortsetzen eines Projektes ermöglicht. Auch ein Teil der Kinderbetreuung kann mit Hilfe der MHV-Beiträge finanziert werden.

Die Universität Basel bietet auch dieses Jahr für interessierte Forscherinnen ein Training zur erfolgreichen Antragsstellung beim SNF an. Die MHV-Beiträge für das Jahr 2016 werden im Mai ausgeschrieben. Anträge können bis zum 2. August eingereicht werden.

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zu den MHV-Beiträgen: http://www.snf.ch/de/foerderung/karrieren/mhv-beitraege/Seiten/default.aspx

Training zur Antragsstellung: https://fortbildung.unibas.ch/kurs/Training-Application-for-a-SNSFMHV-grant_122700

Amtswechsel: neue Studiendekanin, neuer Forschungsdekan

28.01.2016

Mit Beginn des Frühjahrsemesters am 01. Februar 2016 übernimmt Prof. Dr. Miriam Locher das Amt der Studiendekanin und Prof. Dr. Walter Leimgruber das Amt des Forschungsdekans.
Prof. Dr. Locher löst den bisherigen Studiendekan Prof. Dr. Harm den Boer ab. Prof. Dr. Leimgruber wird Nachfolger von Prof. Dr. Klaus Neumann-Braun.

Neuwahl Dekanat und Ehrungen

07.12.2015

Neuwahl

Am 5. November 2015 hat die Fakultätsversammlung die Dekanatsnachfolger gewählt. Neuer Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät wird Prof. Dr. Thomas Grob für die Amtszeit HS 2016-HS 2018. Als neue Studiendekanin wählte die Fakultätsversammlung Prof Dr. Miriam Locher, neuer Forschungsdekan wird Prof. Dr. Walter Leimgruber. Beide übernehmen das Amt für die Amtszeit FS 2016-HS 2017.

Ehrungen am Dies academicus

Die Philosophisch-Historische Fakultät verlieh im Rahmen der dies academicus-Feierlichkeiten die Ehrendoktorwürde an den Verleger KD Wolff. Mit dem Verlag Stroemfeld/Roter Stern, der in Frankfurt am Main und in Basel ansässig ist, trug er dazu bei, die tief greifende gesellschaftliche Erneuerung der letzten Jahrzehnte mitzugestalten. Mit seiner verlegerischen Arbeit hat KD Wolff die geisteswissenschaftlichen Debatten in der Editionswissenschaft und vielen weiteren Themenfeldern über 45 Jahre massgeblich geprägt.

Dr. Sandra Schlumpf erhielt den Fakultätspreis für Geisteswissenschaften, gestiftet von der Genossenschaft Migros Basel, für ihre Dissertation im Bereich der Iberoromanistik mit dem Titel „Condicionalidad y concesividad en judeoespañol moderno escrito. TeorÍa y análisis de corpus“.

Der Amerbach-Preis wurde dieses Jahr auf Vorschlag der Philosophisch-Historischen Fakultät an Dr. Ridvan Askin für seine Dissertation im Bereich der Literaturwissenschaft mit dem Titel „Narrative and Becoming: Differential Narratology“ vergeben.

Ehrung

Eine Ehrung von ausserhalb der Universität erhielt Prof. Dr. Beatrice Schmid, Professorin für Iberoromanische Sprachwissenschaft. Sie wurde am 12. November 2015 zum korrespondierenden Mitglied der Königlich Spanischen Akademie (Real Academia Española) ernannt. Die Akademie, gegründet 1713, ist die offizielle Institution für die Pflege der spanischen Sprache – ihr Ehrenpräsident ist der Spanische König. Die Ernennung von Beatrice Schmid zum ausländischen korrespondierenden Mitglied erfolgt in Anerkennung ihrer Forschung auf dem Gebiet der sephardischen Varietät des Spanischen, des sogenannten Judenspanisch (Judeoespañol) oder Ladino. Die Universität Basel ist die einzige europäische Universität, die Judenspanisch als Forschungsschwerpunkt kennt.

 

Weitere Informationen:

Newsmeldung der Universität Basel zum dies academicus 2015 (27.11.2015)

Beatrice Schmid am Institut für Iberoromanistik

Prof. Dr. Regina Wecker mit Chancengleichheitspreis ausgezeichnet

21.09.2015

Prof. Dr. Regina Wecker, emeritierte Professorin für Geschlechterforschung, erhält für ihr langjähriges wissenschaftliches und gesellschaftspolitisches Engagement den Chancengleichheitspreis der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Dieser wird 2015 zum 20. und letzten Mal vergeben.

Der diesjährige Chancengleichheitspreis geht ebenfalls an das Netzwerk „Respekt@vpod“, das sich für die Reche und Anliegen von Migrantinnen und Migranten einsetzt. Mit der Vergabe des Preises wollen die Regierungen beider Basel zeigen, dass sowohl die Erarbeitung von wissenschaftlichem Basiswissen als auch das praxisorientierte Handeln notwendig sind, um die tatsächliche Gleichstellung und Chancengleichheit in der Region voran zu bringen.

Die gesellschaftlich aktive Professorin hat die Anliegen der Geschlechtergleichstellung mehreren Generationen von Studierenden vermittelt. Sie war zudem Mitbegründerin der interdisziplinären Geschlechterforschung in der Schweiz. Damit hat sie einen Forschungszweig aufgebaut, dessen Erkenntnisse für die Gleichstellungspolitik und die staatliche Gleichstellungsarbeit von Bedeutung sind. Weiter gelang es Regina Wecker durch ihr regionalpolitisches und gesellschaftliches Engagement, die Anliegen der Chancengleichheit einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. So war sie Einwohnerrätin in Reinach und gehörte dem Verfassungsrat des Kantons Basel-Landschaft an. Auch geht der Verein Frauenstadtrundgang Basel auf ihre Initiative zurück.

Regina Wecker wurde 1944 in Berlin geboren und studierte in Berlin und Aberdeen. Ab 1969 setzte sie ihr Studium an der Universität Basel fort, wo sie 1975 promovierte. Mit einer Studie zu Lohnarbeit und Scheidung im 19. Jahrhundert erreichte sie die Habilitation in Neuerer Allgemeiner Geschichte und Schweizer Geschichte. Darauf wurde sie Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten im deutschsprachigen Raum. Ab 1997 war sie Professorin für Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Basel. Seit 2009 ist Regina Wecker emeritiert. 1998 erhielt sie den Wissenschaftspreis der Stadt Basel.

 

Weitere Informationen:

News-Meldung der Universität Basel (02.09.2015)

Medienmitteilung des Kantons Basel-Stadt (02.09.2015)

Profil von Prof. Dr. Regina Wecker am Departement Geschichte

Website Chancengleichheitspreis beider Basel

Neue Assistenzprofessorin für Politische Soziologie

10.08.2015

Prof. Dr. Bilgin Ayata wurde vom Rektorat zur neuen Assistenzprofessorin für Politische Soziologie ernannt.

Die in Ulm (Deutschland) geborene Bilgin Ayata erwarb einen Master in Political Science an der York University in Kanada und promovierte 2011 an der Johns Hopkins University (USA). Zuletzt war Sie an der Freien Universität Berlin als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Arbeitsstelle Transnationale Beziehungen, Aussen- und Sicherheitspolitik tätig.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Transformationsprozesse, die durch Migration, Konflikte, soziale Bewegungen und Erinnerungspolitik beeinflusst werden. Dabei liegt der regionale Schwerpunkt auf dem Nahen Osten und Europa, mit Fokus auf die Türkei und die kurdischen Gebiete.

Die Anstellung erfolgte auf den 01. August 2015. Die Assistenzprofessur ist beim Departement Gesellschaftswissenschaften angesiedelt.

 

Weitere Informationen:

News der Universität Basel

Profilseite von Prof. Dr. Bilgin Ayata an der FU Berlin

Operativer Bereich des Studiendekanats heisst neu „Studienadministration“

13.07.2015

Neu heisst das für die administrativen Belange der Lehre auf Stufe BA, MA und Promotion zuständige Team „Studienadministration“.

Diese Umbenennung hat jedoch keinerlei Einfluss auf die Abläufe oder die für die einzelnen Aufgaben zuständigen Ansprechpersonen.

Neue Professorin für Geschichte Afrikas

27.04.2015

Prof. Dr. Julia Tischler wird auf den 1. August 2015 neue Assistenzprofessorin für Geschichte Afrikas (mit Tenure Track) am Departement Geschichte.

Julia Tischler wurde 1982 in Stuttgart geboren und studierte bis 2006 an den Universitäten Köln und Stirling (GB) Geschichte und Englisch. Während ihrer Promotion an der Universität Köln zum Kariba-Staudammprojekt in der Zentralafrikanischen Föderation nahm sie Forschungsaufenthalte in Grossbritannien, Sambia und Malawi wahr. Die Dissertation wurde mit dem Hedwig-Hintze-Preis des deutschen Historikerverbandes (VHD) ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre für eine hervorragede Doktorarbeit aus dem Gesamtbereich der Geschichtswissenschaft verliehen.

Tischler leitete darauf die Junior Research Group „KlimaWelten“ der Bielefelder Graduate School in History and Sociology und wechselte 2012 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Internationale Kolleg „Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive“ (re:work) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dort widmete sie sich einem neuen Projekt, das den Zusammenhang von agrarischer Arbeit und landwirtschaftlicher Bildung in Südafrika in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts erforscht.

Ihre Forschungsgebiete sind afrikanische und globale Geschichte, Sozial-, Wissens- und Umweltgeschichte sowie die moderne Agrargeschichte mit Schwerpunkt im südlichen Afrika.

 

Weitere Informationen:

News der Universität Basel (24.04.2015)

Departement Geschichte: Geschichte Afrikas

re:work-Kolleg an der Humboldt-Universität zu Berlin

26.03.2015 Masterinfoabend: Angebote der Phil.-Hist. Fakultät

18.03.2015

Am Donnerstag 26. März 2015 lädt die Universität Basel zu einem gesamtuniversitären Master-Informationsabend ein. Der Informationsabend beginnt um 17:00 mit einer Einführung durch die Studienberatung. Ab 18:00 stehen im Kollegienhaus Infostände zu den Masterstudienangeboten bereit.

Die Phil.-Hist. Fakultät ist mit ihrem vielfältigen Angebot ebenfalls vertreten. Über den Abend verteilt finden kurze Präsentationen und Sprechstunden der verschiedenen Fachbereiche statt. Alle Infostände und Präsentationen können ohne Anmeldung besucht werden – der ideale Anlass, sich unverbindlich über das Masterstudienangebot der Phil.-Hist. Fakultät zu informieren.

Eine Übersicht zum gesamten Informationsabend inkl. Angabe der Zeiten, zu denen die Präsentationen und Sprechstunden stattfinden, finden sie hier (pdf).


Weitere Informationen:

Uni-News zum Masterinfoabend (17. März 2015)

Prof. Dr. Eva Ehninger ist neue Laurenz-Professorin

11.02.2015

Eva Ehninger ist zur neuen Laurenz-Assistenzprofessorin für Zeitgenössische Kunst gewählt worden. Die in Rheinfelden (D) geborene Kunsthistorikerin war seit 2011 an der Universität Bern als wissenschaftliche Assistentin der Abteilung für Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart tätig. Ihre aktuelle Forschung widmet sich der sozialen Praxis der Fotografie in Grossbritannien und dem kolonialen Indien währen des 19. Jahrhunderts, ebenso wie künstlerischen Praktiken der Modernismuskritik. Die Veröffentlichungen von Eva Ehninger umfassen Arbeiten zur zeitgenössischen Institutionskritik, Medientheorie, zum Verhältnis von künstlerischer und theoretischer Praxis und zum Abstrakten Expressionismus.

Die 2002 ins Leben gerufene Laurenz-Assistenzprofessur wird von der Laurenz-Stiftung finanziert. Die Laurenz-Stiftung ist damit eine wissenschaftliche Partnerschaft mit der Unversität eingegangen, welche die Lehre, die Durchführung von Projekten und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen umfasst. Die Professur ist jeweils auf fünf Jahre befristet. In ihrem Zentrum steht das Schaulager der Laurenz-Stiftung, wo Werke der Emanuel-Hoffmann-Stiftung aufbewahrt und der Forschung zugänglich gemacht werden.

Die Laurenz-Assistenzprofessur hat sich als wichtige und international anerkannte Einrichtung etabliert, mit der sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler im Bereich der zeitgenössischen Kunst profilieren können. Sie ist damit ein Sprungbrett für Nachwuchsforschende.

 

Weitere Informationen:

Eva Ehninger neue Laurenz-Professorin für Zeitgenössische Kunst (Uni News, 10.02.2015, Universität Basel)

Profil von Eva Ehninger an der Universität Bern

Website des Schaulagers

Dies academicus 2014: Ehrendoktorat und Preis für Geisteswissenschaften

08.12.2014

Ehrendoktorat

Die Philosophisch-Historische Fakultät vergab dieses Jahr den Ehrendoktortitel an Prof. Dr. Dževad Karahasan. Der in Sarajevo studierte und an der Universität Zagreb promovierte Theater- und Literaturwissenschaftler ist vor allem als Schriftsteller international hoch geachtet. Seit dem Ende der 1980er-Jahre publizierte Karahasan Romane, Theaterstücke und Erzählungen sowie verschiedene Essays zu kulturellen und politischen Fragen. Seine Werke wurden in 15 Sprachen übersetzt.

Als Grenzgänger zwischen Literatur und Akademie sowie zwischen verschiedenen Kulturen ist er ein europäischer Autor im besonderen Sinne, ein Beobachter von Peripherie und Vielfalt, von Offenheit, Identität und Zugehörigkeit. Wie kaum ein anderer Intellektueller weiss er, islamische und christlich-europäische Kulturgeschichte erzählend zu verbinden. Als Stadtdichter und Stadtdenker kann er auch die Stadt Basel bereichern und berührt zentrale Forschungsbereiche der Philosophisch-Historischen Fakultät, sei es zur Relevanz von Stadtgeschichte oder zur Rolle von Räumen und Orten in der Kultur. Nicht zuletzt beweist Dževad Karahasan, dass es in diesen komplexen Fragen ein erzählendes Wissen gibt, das die wissenschaftliche Betrachtung ergänzen kann und muss.


Fakultätspreis für die beste Dissertation

Dr. phil. Andreas Bürki erhielt für seine Dissertation „Formulaic Language and its Cultural Context. A Diachronic Perspective“ den von der Genossenschaft Migros Basel gestifteten Preis für Geisteswissenschaften. Mit der Dissertation leistet Herr Bürki einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte und Kultur des Anteils von Formeln und Mustern in der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts.

Weitere Infos zum Dies academicus

Prof. Dr. Barbara Schellewald als Dekanin wiedergewählt

11.11.2014

Prof. Dr. Barbara Schellewald wurde von der Fakultätsversammlung am 06.11.2014 für ein weiteres Amtsjahr (HS 2015 - FS 2016) wiedergewählt.

Prof. Dr. Lorenza Mondada in hochkarätiges finnisches Forschungsprogramm gewählt

24.09.2014

Lorenza Mondada, Professorin für Französische und Allgemeine Linguistik an der Universität Basel, wurde in das „Finland Distinguished Professor Programme“ aufgenommen. Das stark kompetitiv ausgelegte Programm ermöglicht herausragenden Forschenden aus aller Welt eine Zusammenarbeit mit den besten finnischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Die Ernennung ist mit einer Förderung von 1,4 Mio. Euro verbunden, die der Finanzierung eines dreijährigen Forschungsprojekts zur Multimodalität des Sprachgebrauchs in der sozialen Interaktion dient.

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit zwischenmenschlicher Kommunikation. Forschung in diesem Bereich wurde bisher vornehmlich im sprachlichen Bereich betrieben; das Zusammenspiel von Sprache, Gesten, Blick und Körperbewegungen blieb hingegen weitgehend unerforscht. Mondada möchte mit dem Projekt ein integriertes Bild der Multimodalität sozialer Interaktion stärken, sowohl auf theoretischer wie auf empirischer Ebene. Dafür werden Feldforschungen und Videoaufnahmen in der Schweiz und in Finnland durchgeführt und zusammen mit Studien aus anderen Ländern analysiert.

Das Projekt wird dem „Centre of Excellence on Intersubjectivity“ der Universität Helsinki angegliedert sein – eine europaweit führende Forschungseinrichtung zu sozialer Interaktion – und beinhaltet intensive Forschungszusammenarbeit zwischen den Universitäten Helsinki und Basel. Mondada möchte nach eigenen Angaben auch den Austausch zwischen Basler und finnischen Doktorierenden fördern: Doktorierende beider Universitäten können am Projekt teilhaben und an Feldforschung im jeweils anderen Land mitarbeiten. An der Universität Basel wird dies über das Doktoratsprogramm „Hermann Paul School of Linguistics“ möglich sein.

 

Weitere Informationen:

Lorenza Mondada in das «Finland Distinguished Professor Programme» gewählt (Uni News, 17.09.2014, Universität Basel)

Website von Prof. Dr. Lorenza Mondada

Website des Finland Distinguished Professor Programme 

Website der Hermann Paul School of Linguistics (HPSL) 

ÄgyptologInnen der Universität Basel identifizieren Grab von Königskindern

05.05.2014

Ein archäologisches Forschungsteam unter der Leitung der Ägyptologin Prof. Susanne Bickel stiess im Tal der Könige auf die mumifizierten Überreste von über 50 Personen. Bis anhin war kaum etwas über diese Grabanlage bekannt – weder für wen sie angelegt, noch wer darin beigesetzt worden war.

Während der diesjährigen Feldarbeit konnten die Wissenschaftler nun anhand beschrifteter Keramik über 30 Personen namentlich identifizieren. Dabei handelt es sich zumeist um Familienmitglieder der Pharaonen Thutmosis IV. und Amenhotep III. Es befinden sich aber auch bisher unbekannte Königstöchter, Prinzen und einige „Ausländerinnen“ im Grab. Prof. Susanne Bickel vermutet, dass die Mitglieder des königlichen Haushalts über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten in diesem Grab beigesetzt worden sind.

Anthropologische Untersuchungen sowie die weitere Bearbeitung der Grabausstattung werden weitere Aufschlüsse über die Zusammensetzung und die Lebensbedingungen des pharaonischen Hofstaats der 18. Dynastie und dessen Bestattungssitten liefern.

 

Weitere News-Meldungen zum Fund:

„Sensationsfund im Tal der Könige“ (tagesschau.de)

„Fast fünfzig Mumien im Tal der Könige entdeckt“ (spiegel.de)

„Basler Ägyptologen identifizieren Grab der Königskinder“ (Uni News 29.04.14, Universität Basel)

 

Weitere Informationen:

Das „University of Basel King’s Valley Project“ erforscht seit 2009 die Nutzung des Tals der Könige durch auserwählte Mitglieder der Elite und der Königsfamilie im Umkreis der Königsgräber. Den Wissenschaftlern gelang 2012 die Entdeckung des Grabes KV 64 im Tal der Könige in Zusammenarbeit mit den ägyptischen Behörden und lokalen Arbeitern.

„University of Basel King's Valley Project“

Ägyptologische Forschungsprojekte an der Universität Basel